Trier

Trier - Herbst 2013


Da wir sicher sind, dass wir uns den ganzen restlichen Tag in Trier aufhalten werden, fahren wir den Campinplatz an. 

Mit den Rädern fahren wir direkt an der Mosel entlang bis zur Römerbrücke, die fast 2000 Jahre alt ist. Von hier fahren wir zu den Barbarathermen. (2. Jahrhundert n. Chr.)

Leider ist die Anlage z. Zt. gesperrt und wir können sie nur von einer Aussichtsplattform aus ansehen.
Wir fahren weiter zu den Kaiserthermen. (Erbaut 4. Jahrhundert). Obwohl die Thermen als Steinbruch ausgebeutet wurden, sieht der erhaltene Rest noch imposant aus.
Wir nutzen eine Unterführung, um die Straße zu überqueren und fahren über Seitenstraßen zum Amphitheater. (100 n. Chr.) Es fasste 20.000 Zuschauer.

Amphitheater wirken auf mich genauso faszinierend wie auch erschreckend, denn leider ist meine Vorstellungskraft groß genug, um das "Schauspiel" vor Augen zu haben.

Ringsum sind 15 Kammern und Käfige in der Mauer. 2 Eingänge im Boden führen in den Keller.
Abermals nutzen wir die Unterführung, um zum Palastgarten zu gelangen.

Das erste Stück des Weges müssen wir über eine Hauptstraße fahren und feststellen, dass das Fahrrad fahren hier fast unmöglich ist. Die Straße ist gerade für zwei aneinander vorbeifahrende Autos breit genug. Als Fahrradfahrer würde man hier den ganzen Verkehr aufhalten. (Zumindest ich :-)) Fahrradweg Fehlanzeige!

Der Park ist hübsch angelegt und an seinem nördlichen Ende steht das kurfürstliche Palais.
Das nächste Ziel ist nicht weit entfernt: Der Domhof mit Dom (4. Jahrhundert), Liebfrauenkirche (13. Jahrhundert) und Palais Kesselstadt.

Zuerst besichtigen wir den Dom von innen.
Die  Räder lassen wir am Dom stehen und gehen zu Fuß zum Hauptmarkt. Hier ist es sehr voll. Da wir inzwischen Hunger haben biegen wir in die Fleischstraße ein und lassen uns irgendwo nieder, wo wir draußen sitzen können. An Essmöglichkeiten mangelt es hier und auch auf dem Hauptmarkt jedenfalls nicht. Gestärkt gehen wir zurück und ein Stück Richtung Norden, bis wir an die Judengasse kommen.
Weiter geht es Richtung Norden, bis wir vor der Porta Nigra stehen. (ca. 180 n. Chr.)
Jetzt müssen wir zurück zum Dom, da unsere Räder noch dort stehen. Wir nutzen die Gelegenheit und sehen uns die Liebfrauenkirche (13. Jahrhundert) von innen an, welche jetzt geöffnet ist.

Ein Schild am Eingang zeigt einen durchgestrichenen Fotoapparat.

Die Kirche ist mit ihren bunten Fenstern sehr hübsch, zumal gerade das Sonnenlicht von hinten durch die Fenster fällt und bunte Ornamente auf Wände und Boden projiziert.

Ich spreche den "Türwächter" an, ob man wirklich nicht fotografieren darf. Er sagt, man dürfe schon, aber ohne Blitz. Außerdem erhalte ich noch ein wenig Geschichtsunterricht zur Kirche :-)

Von außen sieht man gleich rechts und links neben der Tür Adam und Eva.
Wir schieben die Räder über den Hauptmarkt und die Fleischstraße bis zum Kornmarkt. Hier steht der imposante St. Georgsbrunnen (18. Jahrhundert).
Überall in der Stadt verteilt stehen bunte Elefanten. Hier finden wir nun auch die "Geburtsstätte", ein Geschäft in einem Hinterhof. Die folgenden Bilder sind nur eine kleine Auswahl. Ich habe längst nicht alle fotografiert).
So langsam haben wir für heute genug von der Stadtbesichtigung, wir sind geschafft!

Zur Entspannung fahren wir noch ein Stück am Moselufer entlang. Vorbei am Moselkran geht es bis zum Zurlaubener Ufer.

Das war es für heute - ab zum Campingplatz, Abendessen und dann Füße hochlegen!
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