Guatemala

Guatemala 2019


gefahrene km: 981. Gesamt: 39.838km
Wir sind uns gar nicht sicher, ob wir an der Grenze zu Guatemala oder auf einem Markt gelandet sind. 
Aber eine Reifendesinfektionsstelle gibt es zwischen dem Gewusel auch. Und Geldwechsler, bei dem ich die ersten Quetzal gegen Peso erstehe. 
Ein Grenzbeamter winkt uns auf einen Parkplatz vor dem Büro. Dort erfahren wir, dass wir zuerst einen Ausreisestempel von Mexiko brauchen. Dazu müssen wir 3km zurück. Da unser Auto bereits desinfiziert ist, nehmen wir ein Taxi. Der Taxifahrer kennt das wohl schon, denn wir brauchen gar nicht viel zu sagen. 

Im mexikanischen Büro werden wir von einem übelst gelaunten Mann empfangen, der die Einreisegebühren verlangt. Moment, wir wollen aus- und nicht einreisen. Den Beleg, dass wir die Einreise bezahlt haben, können wir vorweisen. Das bessert seine Laune auch nicht, aber er knallt den Stempel in die Pässe und wir können zurück. Den Taxifahrer hatten wir gebeten, zu warten. 

Wieder ins Büro. Die Dame braucht ewig mit unseren Autopapieren. Wir legen den deutschen sowie den internationalen Fahrzeugschein vor, aber die Papiere scheinen für sie nicht sehr aufschlussreich zu sein. Dann schickt sie uns 2 Häuser zurück, um das Einreiseformular auszufüllen. Erledigen wir und werden 50 Peso los. Zurück zum Büro. Nach einer gefühlten Ewigkeit schickt sie uns nach nebenan zum Bezahlen. Es werden 160 Quetzal verlangt (ca. 16€). Wir erhalten einen Stempel und es geht wieder zurück. Wieder dauert es lange, bis die Dame mit unseren Papieren fertig ist. Sie entschuldigt sich zum Schluss, dass es so lange gedauert hat und wir dürfen einreisen. 
Alles in allem hat es ungefähr 2 Stunden gedauert.
 
Jetzt brauchen wir noch eine Autoversicherung. Die Dame vom Zoll sagt, bei der Bank etwas weiter die Straße hinauf. In diesem Marktgewühle finden wir jedoch nichts entsprechendes. 
Der Markt ist übrigens immer montags und dienstags.
Im nächsten Ort gibt es mehrere Banken und wir versuchen unser Glück. Aber leider gibt es hier für uns keine Versicherung.
Zumindest können wir eine neue Telefonkarte erstehen. 

Bei Huehuetenago finden wir ein Hotel, bei dem wir auf dem Parkplatz übernachten können. 
Da in Guatemala eine KFZ-Versicherung nicht zwingend vorgeschrieben ist, werden wir die paar Tage ohne Versicherung fahren.

30. Woche

5.30 Uhr – die Kirchenglocken läuten. 6.00 Uhr – der Gottesdienst beginnt. Gleichzeitig mit einem ohrenbetäubenden Feuerwerk. Und das mitten in der Nacht. :-)

Wir möchten unseren Wassertank auffüllen und die hilfsbereiten Mitarbeiter des Hotels bringen uns einen langen Schlauch. Dann setzen wir unsere Fahrt fort und erreichen mit über 3000m unseren neuen Höhenrekord. Unterwegs fallen uns immer wieder die vielen Frauen auf, die farbenfrohe Trachten tragen. Viele Menschen lächeln, wenn sie unseren Wagen sehen, einige winken uns zu. 
Am frühen Nachmittag treffen wir in 

Panajachel am Atitlán See 

ein. Er liegt auf 1500m malerisch von Bergen und gleich 3 Vulkanen umgeben.
Bei einem Hotel finden wir einen schönen Stellplatz mit Blick auf den See. 
Panajachel ist sehr touristisch, trotzdem gefällt es uns gut. 
Eine alte Kirche 
Tuk-Tuks und bunte Busse 
Wir erreichen den kleinen Markt und kaufen etwas Gemüse ein. Auch hier sind alle Frauen in Trachten gekleidet.
Ein Stück weiter liegt der kleine Platz Municipal. Nicht so schön wie die mexikanischen Zocalos, aber ein Platz zum verschnaufen. 
Familie auf Motorrad. Das ist aber noch nicht die Höchstleistung an Personen auf einem Motorrad.
Weiter geht es durch die kleine Stadt.
Wir brauchen Brot, aber das im Supermarkt gefällt uns nicht. Irgendwo hatten wir eine Bäckerei gesehen und wollen uns auf den Weg dorthin machen, als Reinhard beobachtet, wie jemand von einem Motorradfahrer, der eine riesige Tüte aufgeladen hat, ein Brot abkauft. Bevor der Motorradfahrer weiterfahren kann, gehe ich schnell hin und frage ihn, ob er Brot verkauft. Er zeigt uns, was er dabei hat. Eines davon ist tatsächlich ein dunkles Brot und wir nehmen es.

Den Nachmittag verbringen wir mit Kaffee trinken und auf den See schauen. :-) 
Der Campingplatz füllt sich langsam. Gestern stand bereits ein Pickup mit Aufbau hier. Wir vermuteten Amerikaner, aber heute haben wir zumindest eine Besitzerin kennen gelernt -Sabine aus Deutschland. Das Expeditionsmobil kommt ebenfalls aus Deutschland, Abends kommt Carl, ein Kalifornier hinzu, den wir bereits in San Christobal getroffen haben. 
Da man nicht den ganzen Nachmittag mit „auf den See schauen“ verbringen kann, schlendern wir noch einmal durch die schöne Anlage des Hotels, die mich immer wieder begeistert.
Das Brot ist ein leckeres Mischbrot, wie wir beim Frühstück feststellen.
Wir verlängern um zwei Tage. Heute ist in Chichicastenango Markt. Er soll sehr schön sein, aber wir sind im Moment gesundheitlich nicht ganz auf der Höhe und nehmen Abstand davon, mit dem Bus dorthin zu fahren.
Stattdessen bummeln wir wieder durch die Stadt und entdecken neue Gassen mit interessanten Marktständen.
Frauen tragen Lasten geschickt auf dem Kopf. 
Am Nachmittag lernen wir die Besitzer des Expeditionsmobils kennen, Johanna und Klaus, die ihr Fahrzeug Balu getauft haben. Die beiden sind seit Jahren unterwegs, immer in kleineren Etappen. Wir tauschen uns aus, bis es zu frisch wird, um sich noch länger draußen aufzuhalten.

Johanna und Klaus nehmen Abschied, sie fahren Richtung Mexiko.
Wir verbringen den Tag mit Wäsche waschen, mit Carl plaudern und auf der gemütlichen Hotelterrasse, wo wir schnelles WiFi haben, die Website zu aktualisieren.
Guatemala wird überall als preiswertes Reiseland angepriesen. Der Quezal stand wohl vor Jahren gleich mit dem mexikanischen Peso. Da mag es gestimmt haben. Heute sind jedoch 100 Peso ca. 4,40€, 100 Quetzal jedoch 11,00€ und wenn wir hier die Preise in Euro umrechnen ist es alles andere als billig. Außer Diesel. Zunächst waren wir erschrocken, als wir den Benzinpreis lasen. (Ca. 2,30€) Aber wir wurden aufgeklärt, dass das der Preis für eine Galone ist.  
Am Abend finden sich Ian und Cecil aus Großbritannien auf dem Stellplatz ein. 


Wir nehmen Abschied von Carl, Ian und Cecil und fahren Richtung Antigua. Wie bereits auf dem Hinweg führt die Straße mitten durch den Ort Solola. Unterwegs geraten wir in eine Polizeikontrolle. Alle werden durchgelassen, wir müssen wieder einmal anhalten. (Hinter der Grenze war auch eine Kontrolle). Papiere vom Fahrzeug werden geprüft, wir werden -obwohl Alemania groß am Wohnmobil steht – gefragt, woher wir kommen, dann dürfen wir weiterfahren. Wir kommen unterwegs gut voran. Aber 3 km bevor wir nach Antigua abbiegen geraten wir in Chimaltenango in stockenden Verkehr und brauchen mehr als eine Stunde, um durch den kleinen Ort zu kommen. In 

Antigua 

steuern wir den Platz der Policía de Turismo an. Hier darf man kostenlos bis zu 5 Tagen stehen. Der Platz ist rund um die Uhr polizeilich überwacht und liegt zentrumnah. Die Fahrzeugpapiere werden kopiert, wir müssen uns in ein Buch eintragen und erhalten mündliche Unterweisung über die Platzordnung. 
Unser Platznachbar, ein Argentinier, kommt zu uns, stellt sich vor und fragt, ob wir Hilfe brauchen bei der Kommunikation mit dem Polizisten. Es ist aber schon alles erledigt. 

Da unser Gasvorrat für unseren kleinen Grill drastisch abgenommen hat und wir in Mexiko keinen Nachschub erstehen konnten, folgen wir einem Tipp von Johanna (danke Johanna!!!) und suchen so etwas wie einen Baumarkt gleich in der Nähe auf. Sie haben tatsächlich, was wir brauchen. Wir nehmen gleich 12 Kartuschen. :-) Wieder fällt uns ein Unterschied zu Mexiko auf. Zuerst waren es die Banken, deren Türen geschlossen sind. Nähert man sich, schaut ein bewaffneter Security, der in der Bank ist, wer Einlass verlangt und öffnet die Tür. Im Baumarkt kauft man die Ware am Tresen und erhält einen Zettel. Mit dem geht man zur Kasse, die sich, wie früher bei uns die Banken, hinter Glas befindet. Dort wird bezahlt und mit dem Beleg geht man zurück zum Tresen und erhält die Ware.

Auf der selben Straße liegt ein Busbahnhof. Hier tummeln sich die schönen bunten Busse, die übrigens auch Chickenbus genannt werden, weil eben manchmal auch Hühner mitfahren, die von den Leuten in Käfigen (die Hühner, nicht die Leute) transportiert werden. Es handelt sich um ausrangierte US-Schulbusse. Werden sie hier auch als Schulbusse verwendet, bleiben sie gelb, ansonsten werden sie farbig gestaltet. 
Nachdem das Gas im Wohnmobil verstaut ist, laufen wir in die Innenstadt.
Auch hier staunen wir über die tollen Innenhöfe oder Passagen.
Unterwegs haben wir freie Sicht auf den Volcán de Agua. Allerdings ist es sehr diesig, so dass ein Foto nicht lohnt. Wir erreichen den Plaza Central. 
An der Südseite befindet sich der Palacio de los Capitanes
Auf einer freien Bank nehmen wir Platz und schauen uns um.
Auf der Ostseite steht die Catedral de San José, erb. 1680. 
An der Nordseite befindet sich das Rathaus mit Arkadengängen.
Auch hier tragen die Frauen oftmals traditionelle Kleidung.
Durch eine Fußgängerzone laufen wir weiter
und treffen auf einen Straßenkünstler
Es wird voller
Der Convento Santa Catalina ist ein Torbogen aus dem 17.Jh. mit einer Uhr aus dem 19.Jh 
Ein Souvenirladen, in dem man sich eine geraume Zeit umschauen kann.
Iglesia La Merced, erb. 1767
Vor der Kirche werden von kleinen Garküchen leckere Kleinigkeiten angeboten. Andere Stände verkaufen farbenfrohe Stoffe. 
Uns ist jedoch weniger nach einer Kleinigkeit zum Essen – wir haben richtigen Hunger! Restaurants gibt es genug und wir suchen uns eins aus, wo wir nett im Innenhof sitzen können.
Die Karte ist überwiegend für Touristen ausgelegt, aber wir fragen den Kellner nach typischen Gerichten aus Guatemala und verlassen uns auf seine Empfehlung. Die Entscheidung haben wir nicht bereut, es schmeckt hervorragend!

Es wird dunkel und wir gehen zurück 
Da wir noch einiges sehen möchten, bleiben wir heute auf diesem Platz. Unser erster Weg führt zum Kunstmarkt oder Handwerksmarkt. Er kann uns aber nicht begeistern. Gleich daneben ist der Marktplatz. Der Markt ist gut sortiert und man bekommt hier so ziemlich alles. Schreibwaren, Spielzeug, Lederwaren, Kosmetik, Hygieneprodukte und natürlich begeistern die tollen Obst- und Gemüsestände. 
Unser nächster Weg führt zum Supermarkt, weil wir noch ein paar Dinge brauchen, die man auf dem Markt eben nicht bekommt. Zum Beispiel Kaffee aus Guatemala. Er soll hervorragend sein. Wir haben eine große Auswahl und es duftet schon verführerisch.
Nachdem die Sachen im Wohnmobil verstaut sind, ziehen wir erneut los. Diesmal quer durch die Stadt zum Mirador del Cerro de la Cruz, einem Aussichtspunkt mit Blick auf den Vulkan und die Stadt. 
Bis zum Fuß des kleinen Berges war es einfach, aber ab jetzt geht es steil eine Treppe hinauf. Nach dem ersten Stück schaue ich nach oben und sehe, wie weit es noch bergan geht. Ich will schon aufgeben, als eine alte Frau (ich schätze sie mal auf ca. 80 Jahre, da kann man sich aber auch leicht vertun) die Stufen heraufsteigt. Das spornt mich natürlich an und wir steigen bis zum Aussichtspunkt. Die Mühe hat sich wieder einmal gelohnt. Die Spitze des Vulkans liegt zwar in den Wolken, aber die Aussicht ist trotzdem toll. 
Von hier oben sieht man auch den zweiten Vulkan „Volcán de Fuego“, der immer mindestens ein bisschen aktiv ist.
Als die alte Dame den Aussichtspunkt erreicht, gehe ich zu ihr und danke ihr. Ich erkläre ihr, dass ich aufgeben wollte, sie mich aber zum Weitergehen angespornt hat. Sie lächelt und umarmt mich.
So kann eine Kleinigkeit den Tag erhellen.

Bevor wir abreisen, entdeckt Reinhard, dass der Volcán de Fuego raucht. Leider lässt sich von hier aus kein besseres Bild machen. 
Um Guatemala City kommen wir zwar manchmal schleppend, aber alles in allem zügig durch. Wir fahren von über 1500m Höhe auf 78m. 40Km vor unserem nächsten Ziel hören wir ein Zischen und ahnen nichts Gutes. Leider bestätigt sich unsere Ahnung
Reifenwechsel ist angesagt. Das Schlimmste daran ist, das Reserverad von und das defekte Rad auf die Halterung zu bringen. 
Dennoch ist das Rad relativ schnell gewechselt und wir können weiterfahren. Unser Ziel ist der 

Sitio Arqueologico Quiriguá

Die letzten Kilometer dorthin führen durch große Bananenplantagen. Ich habe ein bisschen Sorge, dass der Park bereits geschlossen hat, aber wir haben Glück und dürfen auf den Parkplatz, der nachts verschlossen ist. Hier können wir übernachten und uns morgen in Ruhe den Park ansehen. Bezahlen brauchen wir auch erst morgen. Wir stehen in tropischer Umgebung. 
31. Woche

Bevor wir weiterfahren wollen wir uns natürlich den Park ansehen. Wir zahlen den Eintritt 80 GTQ p. P. (9,11€). Zunächst erreicht man Stelen, die fast alle gut erhalten sind.
Nicht nur die Stelen, auch der Park selbst ist sehenswert. 
Ein Altar
Am Ende des Parks stehen die Ruinen der Mayastätte 
So genug Steine und Stelen, wir müssen eine Reifenreparatur finden, da auch ein zweiter Reifen so aussieht, als wenn er nicht mehr lange hält. 
Wir fahren ein paar Kilometer zurück, weil wir meinen, gestern so etwas gesehen zu haben. Tatsächlich finden wir eine Werkstatt, die beide Reifen sofort flickt für 150 GTQ. 
Nach 2 Stunden können wir weiterfahren. Die Reifen halten hoffentlich, bis wir Ersatz gefunden haben. 
Das nächste Ziel liegt nur 70km entfernt: 

Rio Dulce


Dort fahren wir zum Yachthafen, wo wir preiswert für die Nacht stehen können und heiße Duschen, Strom, WiFi und Einkaufsmöglichkeit haben. Die Angestellten sind außerordentlich freundlich. 
Bei knapp 30°C stehen wir mitten zwischen unzähligen Yachten, die hier repariert werden. Wir treffen Deutsche, Franzosen und Amerikaner.
Ich genieße heute die Fahrt. Wir sehen fast ausschließlich grün. Bananenstauden, Palmen, Maisfelder, Urwald und selbst die Flüsse sind grün. Aber es gibt auch immer bunte Farbtupfer. So z. B. die rosa blühenden Bäume.
In der Finca Ixobel bei Poptún bleiben wir für die Nacht. Der Platz ist schön, inmitten tropischer Natur.
Über einen schmalen Pfad... 
...laufen wir zum Open-Air-Swimmingpool. 
Es regnet. Jetzt müssen wir sehen, wie wir von der durchweichten Wiese runter kommen. Es klappt dann aber auf Anhieb.
Unterwegs klart der Himmel ein wenig auf und wir erreichen 

Tikal

Das heißt, 17km vor dem eigentlichen Ziel wird kassiert. 150 GTQ p. P. (17,10€ p.P.) Eintritt und 50 GTQ (5,70€) p.P. Für den Campingplatz. Alles zusammen 45,60€. Das ist nicht gerade ein Schnäppchen. Der Herr an der Schranke möchte ins Auto. Ich sage: Nein, ich gehe auch nicht in ihr Haus und Sie nicht in unseres. Er meint, er müsse kontrollieren. Auf die Frage, was er kontrollieren will, bekomme ich erst einmal keine konkrete Antwort. Schließlich meint er, dass er nach Haustieren, Waffen und Drogen schauen muss. Ich hätte ihn nicht rein gelassen, aber Reinhard schließt bereits die Tür auf. Er schaut einmal hinein und ist schon wieder draußen. Das nenne ich mal eine gründliche Drogen- und Waffenkontrolle!

Wir fahren auf den Campingplatz, auf dem einige Palapas stehen und suchen uns dort ein Fleckchen für das Wohnmobil. 
Da es noch früh ist, werden wir heute die Ruinen besichtigen. 
Ein Baum, befallen von lauter Parasiten 
Durch den Dschungel...
...erreichen wir die erste Ruine. 
Wir erreichen den nächsten Tempel, der noch gut erhalten ist. 
Die verlorene Welt: 
Und der nächste Tempel mit Blick von oben: 
Tempel IV ist mit 65m das höchste Bauwerk Tikals. 
Der Gran Plaza ist das Zentrum Tikals. Hier stehen Tempel I und II, die über die Grabkammern des 26. Königs von Tikal und vermutlich dessen Frau gebaut wurden. 
Wir begeben uns auf den Rückweg.
Am Campingplatz angekommen müssen wir erst einmal die Füße hochlegen. Die Tempelanlage ist sehr weitläufig und es kommen so einige Kilometer zusammen. Dabei haben wir noch nicht einmal alles gesehen. 
Aber auf dem Campingplatz ist es auch nicht langweilig. Papageien, Tukans und jede Menge andere Vögel sind zu beobachten. 
Die archäologische Stätte öffnet um 6.00 Uhr und schließt um 18.00 Uhr. Wer den Sonnenauf- oder Untergang von einem Aussichtspunkt im Park sehen möchte, zahlt noch einmal 100 Quetzal pro Person extra. Da wir nur noch 40 GTQ im Portemonnaie haben, stellte sich uns diese Frage nicht. Heute freuen wir uns, dass wir das nicht gebucht haben, denn gestern Abend war es dicht bewölkt, so dass von der Sonne nichts zu sehen war und heute Morgen regnet es. 

Wir halten auf dem Weg zur Grenze Ausschau nach einer Bank oder einem Geldautomaten. Die einzige Bank, die wir sehen, hat geschlossen. Kurz vor der Grenze bei Melchor de Mencos ist Brückenmaut fällig. 30 GTQ. Ein Geldwechsler fragt, ob wir Geld tauschen wollen. Tja, wenn wir welches hätten....
Hinter der Brücke befindet sich die Migration /Immigration von Guatemala. Ein ca. 12-jähriger Junge winkt uns auf den Parkplatz davor. Er weist uns darauf hin, dass wir die Plakette vom Auto mit hinein nehmen sollen. Mit Pässen, Fahrzeugpapieren und Plakette gehen wir zum Schalter, der frei wird. Stempel in den Pass, Plakette abgegeben und die erste Station ist erledigt. 

weiter mit Belize
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